Sehenswürdigkeiten in Hannover 
Sehenswürdigkeiten in Hannover

Sehenswürdigkeiten in Hannover


Leineschloss

Das Leineschloss Hannover liegt am Rande der Altstadt und direkt an der Leine. Sie ist auch Namensgeberin für das Residenzschloss der Hannoveraner Könige. Der Bau der klassizistische Schlossanlage in Hannover geht zurück auf die Idee des Herzogs Georg von Braunschweig und Lüneburg. Während des dreißigjährigen Krieges ließ er im Jahr 1637 auf dem Gelände eines ehemaligen Minoritenklosters das Schloss in Fachwerkbauweise errichten. In einer ersten Umbauphase 1665 wurde im Schloss eine Fürstengruft durch Herzog Johann Friedrich zu Braunschweig und Lüneburg eingerichtet. Besondere Beachtung rief der Anbau eines hölzernes Opernhauses um das Jahr 1690 hervor. Zu damaliger Zeit war es von seiner Ausstattung und dem vorhandenen Platzangebot für 1300 Besuchern eines der größten und schönsten in ganz Europa. Eine weitere Aufwertung erfuhr das Schloss durch den repräsentativen Umbau durch Kurfürst Georg Ludwig. Obwohl durch die Personalunion mit Großbritannien der Hof überwiegend in London residierte, wurde das Leineschloss in Hannover ab 1698 prächtig umgebaut. Während der Napoleonischen Zeitspanne wurde das Schloss mit all seinen enthaltenen Schätzen geplündert und später als Kaserne genutzt. Erst unter dem Hofarchitekten Georg Ludwig Friedrich Laves erfuhr die Schlossarchitektur in der Zeit zwischen 1816 bis 1844 einen erneuten Aufschwung. Als herausragend gilt der von Laves geschaffene direkt an die Leine ragende Wintergarten. Der im 2. Weltkrieg schwer getroffene Bau brannte 1943 bis auf die Grundmauern nieder. Mit der Entscheidung, im ehemaligen Schloss an der Leine den neuen niedersächsischen Landtag einzurichten, erfolgte von 1957 bis 1962 der Wiederaufbau des Leinschlosses. Heute befindet sich auf der Stelle des ehemaligen Opernhauses der Plenarsaal und im ehemaligen Wintergarten ist das Büro des niedersächsischen Landtagspräsidenten untergebracht.


Herrenhäuser Gärten

Mitten in Hannover liegt ein Kleinod europäischer Gartengestaltung und gleichzeitig eine Oase der Naherholung: Die Herrenhäuser Gärten. Sie sind ein in Europa einmaliges Beispiel barocker Gartenkunst im französischen und englischen Stil. Bestehend aus dem Großen Garten, Berggarten, Georgengarten und dem Welfengarten beherbergen die Herrenhäuser Gärten einen einmaligen Schatz an botanischer Vielfalt. Schon die am Eingang zum Großen Garten weithin sichtbare Fontäne weist mit ihrem 80 m hohen Sprüh den Weg zu einer Vielzahl einheimischen und exotischen Pflanzen, Irrgärten und Skulpturen von Göttern und Geistern. Ursprünglich 1666 angelegt, wurde der Große Garten maßgeblich von der Kurfürstin Sophie in den Jahren 1696 bis 1714 in seiner jetzigen Form gestaltet. Der ehemals auf einem abgetragenen Sandberg angelegte Küchengarten wandelte sich mit der Zeit zu einem botanischen Garten, und ist als Berggarten ein wesentlicher Bestandteil der Gartenlandschaft in Hannover Herrenhausen. Der Berggarten ist wohl einer der ältesten Botanischen Gärten in Deutschland und beherbergt mehr als 11.000 verschiedene Pflanzen. Unter der Leitung von Christian Schaumburg wurden in der Zeit von 1835 bis 1841 große Veränderungen bei der Zusammenlegung von adligen Landsitzen vorgenommen. In diese Zeit fällt auch die Gestaltung des heutigen Georgengartens mit seinen Wasserläufen und Teichanlagen. Das namensgebende Georgenpalais ist heute das Wilhelm Busch Museum, ein Museum für Karikatur und kritische Grafik. Nördlich der heutigen Herrenhäuser Straße befand sich mit Schloss Monbrillant der ehemalige Wohnsitz des Grafen Platen. Das Schloss wurde 1857 abgerissen und an gleicher Stelle entstand das Welfenschloss aus weißem Deistersandstein. Die umgebenen Gärten waren eine kleine Kopie des Großen Gartens. Heute nutzen ihn die Studenten der technischen Universität Hannover als vielfältigen Erholungsort. Zahlreiche Veranstaltungen machen die Herrenhäuser Gärten für Besucher interessant. So finden in den Sommermonaten zahlreiche Theater- und Musicalveranstaltungen statt.


Altes Rathaus

Das Alte Rathaus in Hannover wurde über einhundert Jahre erbaut. Der älteste Teil stammt aus dem Jahr 1410. Der Apothekerflügel, wo die Ratsapotheke untergebracht war, und der Marktflügel kamen später hinzu. Zahlreiche Erweiterungen und Umbauten in verschiedenen Stilrichtungen folgten. Weil sowohl gotische wie auch romantische Baustilelemente verwendet wurden, entstanden Pläne, das Haus abzureißen. Der Architekt Conrad Wilhelm Hase jedoch restaurierte das Rathaus grundlegend von 1877 bis 1891 im neugotischen Stil des 15. Jahrhunderts, sodass Besucher heute noch das Alte Rathaus bewundern können. Bemerkenswert sind vor allem die Fialengiebel und der Tonfries. Um 1900 hatten in den Fensterbuchten des ehemaligen Erdgeschosses die Marktfrauen ihre Stände. Der Stadtrat tagte hier bereits im 14. Jahrhundert. Erst im Jahr 1863 zogen die Stadträte um ins Wangenheimpalais, 1913 schließlich ins Neue Rathaus. 1964 wurde der Schaugiebel an der Westseite restauriert, 1999 der Innenhof umgestaltet und ein Glasdach eingesetzt. Heute sind hier und in den benachbarten Gebäuden Restaurants und Geschäfte eingezogen.


Erlebnis-Zoo Hannover

Ein Zoo in Hannover gab es schon lange. Vor einigen Jahren wurde er zum Erlebnis - Zoo umgebaut. Hier leben fast 2000 Tiere. Insgesamt gibt es 6 verschiedene Zoo – Welten. Der Besucher kann mit einem Bott auf dem afrikanischen Fluss Sambesi fahren. Dabei sieht er Zebras, Antilopen, Giraffen, Flusspferde, Flamingos und Nashörner. Auf 5.000 qm sind im Outback Kängurus, Emus, Wombats und Wallabys zu Hause. Ein Palast eines indischen Maharadschas kann besichtigt werden. Hier ist das Zuhause von Tigern, Leoparden, Elefanten und Affen. Auf dem Gorillaberg leben die Menschenaffen. Aber auch das Landleben findet hier Berücksichtigung. Auf dem Meyers Hof leben seltene Haustier – Rassen. Unter anderem ist hier das schwarzbunte Niederungsrind zu Hause. Es ist mittlerweile so selten geworden wie ein sibirischer Tiger. In dem Erlebnis – Zoo wurde aber auch an die Kinder gedacht. Hier ist das Kinderland Mullewapp mit einem Streichelzoo in den Augen der Kinder besonders hoch angesehen. Die Kinder können hier mit den Tieren schmusen, spielen, sie streicheln und füttern. Das ist aber nicht die einzige Attraktion für Kinder. Es gibt 3 Rodelbahnen, die Wilde Sau, Mauseflitz und Hühnersause. Aber auch die Helden von Helme Heine sind hier zu finden. Man trifft hier Franz von Hahn, Jonny Mauser und den dicken Waldemar mit seinem Fahrrad. Die neuste Welt ist Yukon – Bay. Hier leben Eisbären, Wölfe, Robben, Pinguine, Bison und viele weitere kanadische Tiere. Hier findet der Besucher tiefe Wälder, felsige Schluchten und ist in die Goldgräber – Romantik versetzt. Die besondere Attraktion ist Henry´s Underwater World. Durch 39 Panoramascheiben können Eisbären, Pinguine und Robben unter Wasser beobachtet werden. Im kleinsten „Pub der Wildnis“ kann der Besucher viele Vogelarten bewundern. Dazu zählen Wellensittiche, Nympfensittiche, Rosella- und Singsittiche. Der Zoo hat ganzjährig geöffnet und jede Jahreszeit hat seine speziellen Angebote.




Zahlen & Fakten: Stadtname:
Hannover

Bundesland:
Niedersachsen

Landkreis:
Region Hannover

Höhe:
55 m ü. NN

Fläche:
204,14 km²

Einwohner:
520.966

Autokennzeichen:
H

Vorwahl:
0511

Gemeinde-
schlüssel:

03 2 41 001



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